Transkript MC 172: Selbstkorrektur der Bibel

Und damit komme ich zu meinem heutigen Thema, der Selbstkorrektur oder den Selbstkorrektur-Mechanismen der Bibel. In meinem Buch geht es darum, und das ist auch meine Geschichte, dass man irgendwie erlebt, der Glaube passt nicht mehr das, was man geglaubt hat, was man vielleicht erzählt, gelehrt, gepredigt bekommt, das haut nicht so hin, das bewahrheitet sich nicht im Leben, ich erlebe das nicht so. Das Thema Gebetserhörungen Heilung, Charismatik oder irgendwelche bestimmten Zusammenhänge, wenn du so glaubst, wenn du das machst, dann wird das und das passieren – und man merkt, so hat sich mein Leben nicht abgespielt. Es ist nicht so gelaufen, es ist nicht so passiert, wie es eigentlich verkündigt wurde und man steht dann so ein bisschen vor einem ernüchterten Glauben und dieser Glaube korrigiert sich jetzt. Man merkt: Glauben und Leben, das stimmt überhaupt nicht überein, an meinem Glauben muss etwas korrigiert werden, weil ich hier tatsächlich Dinge falsch geglaubt oder auch falsch verstanden habe, mir falsch angeeignet habe und es findet so eine Korrektur des Glaubens statt. Und ich halte diese Korrekturmechanismen, dass es Korrekturen, Richtungsänderung im Leben gibt, für völlig legitim, sogar für wichtig, weil das Leben in Bewegung ist, weil wir selbst mit unserem Glauben auf einer Reise sind.

 

Glaube ist kein Standpunkt, sondern eine Reise, sage ich immer wieder, und deswegen sind Korrekturen wichtig. Ich meine, wenn die Bibel von Umkehr spricht, Metanoia (Umdenken), dann ist das ja nichts anderes, wie Korrekturen im Leben. Ich drehe mich in eine andere Richtung, ich lebe jetzt anders, ich korrigiere mein Verhalten, mein Denken, meine Haltungen, also unser ganzer Glaube ist durchzogen von Korrekturen, und deswegen wundert es mich auch so, dass so ein Widerstand herrscht, wenn ich sage: Glaube, muss ich verändern. Glaube darf sich korrigieren, weil unser ganzer Glaube als Kern diese Umkehr, diese Korrekturen hat. Und da ändert sich natürlich was am Leben. Mein Leben korrigiert sich, aber auch, was ich glaube (das ist der Ausdruck meines Lebens), darf sich korrigieren.

Und nun ist das Spannende, dass ich in der Bibel selbst solche Korrekturmechanismen erlebe. Ich merke also, dass in der Bibel, in der Zusammenstellung des biblischen Kanons, also in der Auswahl der biblischen Bücher vom Geist Gottes Korrekturmechanismen vollzogen worden sind. Es gibt also Bücher, die einen bestimmten Aspekt betonen, sogar sehr, sehr stark betonen, und dann merkt man, dass in der Bibel ein gewisses Gleichgewicht, ein Ausgleich hergestellt wird, in dem andere Texte oder andere Bücher aufgenommen wurden. Auch das macht wiederum deutlich, dass Bibel kein flaches Buch ist, wo alles miteinander harmonisiert ist und egal, wo ich aufschlage, finde ich gleichwertige Aussagen oder gleichartige Aussagen? Nein, wir haben Bücher, die bestimmte Betonungen vornehmen und in anderen biblischen Büchern werden eben ganz andere Betonungen vorgenommen, und wer nun an eine gewisse Harmonie oder Irrtumslosigkeit oder Fehlerlosigkeit der Bibel glauben möchte, der hat immer wieder Probleme mit solchen selbst korrigierenden Aussagen der Bibel. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass die Bibel solche ausgleichenden und korrigierenden und Gleichgewicht herstellenden Aussagen und Texte beinhalte.

Zuerst ein paar kleine Beispiele und dann ein großes Beispiel.

 

Eine Thematik ist das Thema Glaubensgerechtigkeit. Paulus betont ganz stark, dass wir allein aus Glauben gerecht gesprochen werden. So kann er zum Beispiel im Römerbrief, Kapitel 3,28 schreiben:

„So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird, ohne des Gesetzes Werke allein durch den Glauben.“

Für Luther war das die große Entdeckung: Gerechtigkeit allein, allein aus dem Glauben. Sola fide – allein aus dem Glauben. Und ausgehend von dieser Stelle hat auch die protestantische, die lutherische Theologie, eine ganz starke Glaubenslehre oder Rechtfertigungslehre entwickelt, die auf diesem „Allein aus Glauben“ basiert, wo Werke und Selbstgerechtigkeit keine Rolle spielen, sondern wirklich nur der Glaube. Jetzt, wenn man sich den Jakobusbrief anschaut merken wir, dass dort andere Akzente gesetzt werden. Jakobus möchte die Bedeutung unseres Handelns herausstellen und spricht deswegen davon, dass wir durch Werke gerecht werden und nicht durch den Glauben allein. Jakobus sagt in Kapitel 2,24:

„So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein.“

Beide Texte setzen sehr unterschiedliche Aspekte und für Martin Luther waren die Aussagen des Paulus und des Jakobus so Spannungsvoll, dass er in seiner Vorrede zum Neuen Testament den Jakobusbrief als Strohherne Epistel bezeichnete, die nur von geringem Wert ist. Also Luther konnte das nicht zusammenbringen, dass die Bibel gewisse Korrekturen vornimmt. Jakobus beschreibt, dass ein Glaube, der nicht am Ende Werke, ein bestimmtes Verhalten hervorbringt, ein wertloser Glaube ist. Also wir haben hier Selbstkorrektur in der Bibel: Römerbrief, Jakobusbrief.

 

Es gibt ein zweites Beispiel im Alten Testament. Wer mein Buch kennt, da habe ich das auch aufgeführt, das ist die unterschiedliche Versuchungsgeschichte Davids, und zwar im Samuelbuch und im Chronikbuch. In den Sammelbüchern wird die Versuchung Davids, das Volk zählen zu lassen, Gott zugeschrieben, da heißt es in 2.Sam.24,1:

„Und der Zorn des HERRN ergrimmte abermals wider Israel, und er reizte David wider sie, indem er sprach: Gehe hin, zähle Israel und Juda!

In den Chronikbüchern wird dieselbe Geschichte geschildert, hier wird allerdings die Versuchung Davids dem Satan zugeschrieben. Es heißt in 1. Chronik 21,1:

„Und Satan stand auf wider Israel und reizte David, Israel zählen zu lassen.“

Hier findet eine gewisse Korrektur statt. Das später geschriebene Chronikbuch korrigiert die Aussage im Samuel Buch. Durch die babylonische Gefangenschaft änderten sich im Judentum einige theologische Grundeinsichten, die zu dieser Präzisierung in den Chronikbüchern führen. Also der Gedanke, dass Gott David zur Volkszählung reizte und ihn dann später genau dafür bestrafte, wird in den Chroniktexten dahingegen korrigiert, dass diese Versuchung Davids eben in Wirklichkeit vom Satan ausging. Im ersten Moment ein Widerspruch. Ist die Bibel wirklich fehlerlos? Falsche Frage!

 

In dieser Bibel werden Aussagen präzisiert und damit auch korrigiert und jetzt komme ich zum eigentlichen Hauptbeispiel und zwar betrifft das die Weisheitsliteratur in der Bibel. Ich habe das schon mal in einem Podcast gesagt, dass ich großer Fan der Weisheitsliteratur bin. Bereits als Teenager habe ich monatlich die Sprüche durchgelesen oder das Buch Prediger oder Hiob oder das Hohelied, das gehört ebenso zur Weisheitsliteratur, die eben ganz eigene Akzente setzen. Und die korrigierende Wirkung wird besonders deutlich zwischen dem Buch Sprüche und dem Buch Prediger. Beide Bücher werden König Salomo zugeordnet, wobei besonders in den Sprüchen deutlich wird, dass das Buch redaktionell bearbeitet wurde und die Weisheitssprüche verschiedener Autoren zusammengestellt wurden. Ende des ersten Jahrhunderts gab es dann ein Konzil, das Konzil von Jamina. Dort haben jüdische Gelehrte entschieden, welche Bücher nun wirklich zum biblischen Kanon gehören. Das Buch Sprüche war eigentlich unstrittig, anders beim Buch Prediger, da gab es die Schule des Rabbi Schammai und die Schule des Rabbi Hillel. Das waren 2 theologische Schulen und die Schule des Hillel hat dieses Buch Prediger akzeptiert, wohingegen die Schule des Schammai das Buch abgelehnt hat und meinte, dieses Buch steckt eigentlich voller Widersprüche im Gegensatz zu anderen biblischen Büchern und hat sogar einige Häretische Lehren drin. Am Ende hat sich die Schule des Hillel durchgesetzt und das Buch kam in den biblischen Kanon. Dieses Buch Prediger steht eben in gewisser Spannung, das korrigiert so manches, was in anderen Büchern gesagt wird. Wenn man diese Spannung akzeptiert, dann kann man an Weisheit gewinnen, aber man muss diese innere Spannkraft haben. Wenn man aber den Eindruck hat, die Aussagen des Buches Prediger, das geht jetzt gar nicht, was der sagt, dann ist die Gefahr, dass man es eben ausscheidet, aus dem biblischen Kanon.

Und meine Behauptung ist nun, das Buch Prediger korrigiert, bzw. präzisiert oder erweitert das Buch Sprüche. Das Buch Prediger ist letztlich eine kritische Reflexion des Buchs der Sprüche. Ich würde sagen, das Hauptmerkmal vom Buch Sprüche ist über weite Teile ein klarer Tun-Ergehen-Zusammenhang. Also das Buch schildert in vielen Versen, dass einem bestimmten Tun ein bestimmtes Ergehen folgt. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Aktion und Reaktion stehen in einem logischen geistlichen Zusammenhang, und diese Idee von einem Tun-Ergehen Zusammenhang wird an vielen Beispielen deutlich. Ich möchte euch ein paar davon mal vorlesen, zum Beispiel

  • Sprüche 12,14: Viel Gutes bekommt ein Mann durch die Frucht seines Mundes; und dem Menschen wird vergolten nach den Taten seiner Hände.
  • „Der Böse bleibt nicht ungestraft; aber der Gerechten Geschlecht wird errettet werden.“ (Sprüche 11,21)
  • „Die Gottlosen werden gestürzt und nicht mehr sein; aber das Haus der Gerechten bleibt bestehen.“ (Sprüche 12,7).
  • Sprüche 19:3 Durch eigene Dummheit verdirbt man den Plan, / doch wütend ist man auf Jahwe.
  • Sprüche 13:21 Die Sünder werden von Unheil verfolgt; / wer Gott gehorcht, wird mit Glück belohnt.
  • Sprüche 11:5 Dem Aufrichtigen ebnet sein Gehorsam den Weg, / doch Gesetzlose kommen durch ihre Bosheit zu Fall.
  • Sprüche 11:6 Die Aufrichtigen rettet ihre Treue, / die Treulosen fängt die eigene Gier.
  • Sprüche 11:8 Der Gerechte wird aus Bedrängnis befreit, / der Gottlose kommt stattdessen hinein.
  • Sprüche 19:23 Jahwe zu fürchten ist gut zum Leben: / Satt und zufrieden verbringt man die Nacht / und wird nicht von Unglück berührt.
  • Sprüche 24:16 denn der Gerechte fällt sieben Mal und steht doch wieder auf, / aber Gottlose versinken im Unglück.

 

Also wir haben ganz, ganz viele Aussagen in den Sprüchen, die behaupten: wenn du Gott gehorsam bist, wenn du ein gerechter bist, dann verfolgt dich das Glück und das Wohlergehen. Und wenn du gottlos bist und Gott nicht gehorchst, dann verfolgt dich der Fluch und das Unglück. Der eine erlebt durch seine Gerechtigkeit immer das Gute und der andere erlebt durch seine Bosheit das Schlechte.

Und nun gibt es natürlich Menschen zu dieser Zeit, Gelehrte, Rabbiner, Gläubige, die merken: »Augenblick mal, so ist das Leben nicht, ich bin gehorsam und trotzdem werde ich von Unglück verfolgt und mein Nachbar ist ein Bösewicht und dem geht es gut.« Menschen merken, dass das Leben nicht so einfach ist, dass es nicht so schwarz-weiß ist, wie dieser Text es sagt, und diese Aussagen hat man vielleicht auch in der Synagoge gehört oder von den Priestern gehört oder von den Rabbinern gehört, die das ganz klar verkündigt haben. Und Menschen merken: »sorry, diese Verkündigung ist mir zu einseitig, so ist das Leben nicht.« Und so kommt es, dass andere Spruchsammlungen entstehen und die Weisheit anderer Rabbiner aufgeschrieben wurde, und das finden wir jetzt im Buch Prediger, und dort stehen nun sehr gegenteilig Aussagen.
Auch hier möchte ich euch ein paar vorlesen.

  • Prediger 9,11: Wiederum sah ich, wie es unter der Sonne zugeht: Zum Laufen hilft nicht schnell sein, zum Kampf hilft nicht stark sein, zur Nahrung hilft nicht geschickt sein, zum Reichtum hilft nicht klug sein; dass einer angenehm sei, dazu hilft nicht, dass er etwas gut kann, sondern alles liegt an Zeit und Glück
  • Prediger 2,14: Der Weise hat seine Augen im Kopf, aber der Tor geht in der Finsternis; und ich merkte doch, dass es dem einen geht wie dem andern. 15Da dachte ich in meinem Herzen: Wenn es denn mir geht wie dem Toren, warum habe ich dann nach Weisheit getrachtet?
  • Prediger 4:5 Es heißt zwar: „Ein Dummkopf legt die Hände in den Schoß und zehrt von seiner Substanz.“
  • Prediger 4:6 Aber ich sage: „Besser eine Hand voll Ruhe als beide Hände voll Mühe beim Haschen nach Wind.“
  • Prediger 8:14 Trotzdem geschieht viel Sinnloses auf der Erde. Da gibt es Gerechte, denen es so ergeht, wie Verbrecher es verdienen, und es gibt Verbrecher, denen es so geht, als hätten sie immer das Rechte getan. Ich dachte: Auch das ist nichtig.
  • Prediger 8:10 Ich sah, wie Gottlose begraben wurden und zur Ruhe eingingen, während andere, die Gott gehorchten, die heilige Stätte verlassen mussten, und man vergaß sie in der Stadt. Auch das ist nichtig.
  • Prediger 7:15 Einiges habe ich beobachtet in meinem nichtigen, flüchtigen Leben. Da ist ein Gerechter, der in seiner Gerechtigkeit zugrunde geht, und da ist ein Ungerechter, der in seiner Bosheit lange lebt.

 

Und in diesem Stil gibt es eine ganze Reihe Verse im Buch Prediger, und das ist ein Stück weit das Gegenteil von dem, was die Sprüche behaupten. Dort war der Tun-Ergehen Zusammenhang klar, wenn du gerecht bist, dann erlebst du das positive Glück, wenn du ungerecht bist, dann erlebst du Unglück.  Natürlich beobachte ich auch das, was in den Sprüchen steht, aber das ist mir zu einseitig, das ist mir zu extrem, das Leben spielt auch anders. Und ihr wisst gar nicht, wie mir das gut tut, das zu lesen. Ich liebe diesen Realismus der Bibel, ich liebe es, dass die Bibel selbst sagt: »Sorry, da passt was nicht, wenn ich nur die Sprüche lese, dann passt mein Glaube nicht mehr, denn so erlebe ich das Leben nicht. Also das Buch Prediger ist eine Antwort auf die Glaubensaussagen in Sprüche aus dem Leben heraus. Und immer wieder wird mir ja der Vorwurf gemacht: halt, halt, halt, das Leben muss sich ändern, nicht der Glaube, der Glaube ist unveränderlich, du musst dein Leben ändern und jetzt sagt er hier ein Prediger, sorry ihr lieben Leute, das Leben spielt anders, ich muss etwas korrigieren an diesen einseitigen Glaubensaussagen. Es ist eben nicht so, dass der Gerechte es immer guthat und der Ungerechte es immer schlecht, es ist genau verdreht, genau andersherum in meiner Beobachtung. Es ist Raum für diese Korrekturen in der Bibel.
Also ich genieße diesen Realismus, dass das Leben angeschaut wird und man sagt: Augenblick mal, so kann ich das nicht mehr glauben.

Und das andere, was ich liebe, ist, dass mich solche Stellen bewahren und hüten vor Extremismus, vor radikalen Aussagen, vor einem schwarz-weiß Denken. Ich entdecke das in unserer Zeit natürlich immer mehr, es wird ganz schwarz-weiß gedacht, es ist so oder so und wo Prediger die Dinge so radikal, so schubladisierend, so Schwarz-weiß verkündigen, haben sie Zulauf, weil es einfache Antworten sind auf die Komplexität des Lebens. Und ich sage mir halt, ihr macht es euch zu einfach, ihr seid auf dem Holzweg. Wo Religion radikal oder extrem oder einseitig wird, ist etwas schief. Prediger und Sprüche ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie in der Bibel selbst ein Ausgleich stattfindet, ein Gleichgewicht hergestellt wird, man sich hütet vor extremen Aussagen, die nicht kritisch reflektiert werden. Und wenn eben in einem Buch extreme Aussagen gemacht werden, nur der Glaube oder dem Gerechten ergeht es immer gut, dann finden wir früher oder später einen Text oder ein Buch, wo die gegenteilige Aussage gemacht wird, um diesen Ausgleich herzustellen, weil das Leben eben im Normalfall nicht so schwarz-weiß ist. Und ich lerne wieder einmal von dieser wunderbaren Bibel das es am Ende nicht um die eindeutige Wahrheit geht, so genau ist es und nie anders, sondern es geht um Weisheit. Das Buch Sprüche liefert ganz viel Weisheit: es lohnt sich, gerecht zu sein, Gott lässt sich nicht lumpen, was der Mensch sät, wird er ernten – das ist eine ganz wichtige Lebensweisheit. Aber es ist nicht die eindeutige Wahrheit und das Buch Prediger bringt auch eine Wahrheit zum Ausdruck, dass es manchmal den Gottlosen besser geht wie den Gerechten. Aber auch das ist keine eindeutige Wahrheit, aber es ist ebenfalls eine Lebensweisheit und darum bestätigt mir das wieder einmal den Gedanken, daß es wichtiger ist, die Weisheit der biblischen Texte zu erkennen als nach der Eindeutigkeit, nach der Fehlerlosigkeit, nach der Irrtumslosigkeit und der einzigen Wahrheit zu suchen.